Das Food & Energy Netzwerk

Neun Partner im Kooperationsnetzwerk

Im Rahmen des Förderprogramms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (kurz „ZIM“) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wurde ab Januar 2017 die einjährige Förderung des Food & Energy Netzwerkes bewilligt. Dieses Netzwerk ist in der Planungsphase des Food & Energy Campus natürlich gewachsen. Neun Unternehmen engagieren sich für dieses Netzwerk, um auf dem Standort des Food & Energy Campus Forschungs- und Entwicklungsprojekte voran zu bringen.

Durch das Fachwissen der Partner aus den Bereichen Gewächshaustechnologie, Aquakultur, Bodenkunde, Wasseraufbereitungstechnologien, Biogasproduktion, Pflanzenbau und IT-Infrastruktur werden auf dem Campus einmalige Synergien entstehen. In den verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten wollen wir mit weiteren Unternehmen oder Hochschulen kooperieren und so die Kompetenz des Netzwerkes ausbauen.  Alle Unternehmen, die sich an den Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligen, können eine finanzielle Unterstützung durch das Netzwerk erhalten. Die entstehenden, innovativen Technologien sollen zudem die Wirtschaftlichkeit des jeweiligen Unternehmens stärken.

Die Vision des Netzwerkes ist es, die enge Verbindung zwischen Klimaschutz und Nahrungsmittelproduktion zu erkennen und daran zu arbeiten, diese Verbindung sinnvoll zu gestalten. Hierbei soll nicht linear gedacht werden, sondern exponentiell. Das heißt, kleine Veränderungen in der Systemgestaltung können durch Vervielfältigung sehr viel bewirken. Am Beispiel der Biogasanalge erklärt bedeutet das: Wenn die Gärresteaufbereitung nach Art des Food & Energy Campus deutschlandweit Anwendung finden würde, könnte durch die Kohlenstoffixierung im Boden ein relevanter Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Technologien, die im Food & Energy Netzwerk entwickelt werden, sollen durch die Stärkung kleinräumiger Stoff, – Energie,- und Wirtschaftskreisläufe eine regionale Wertschöpfung ermöglichen. Dabei soll der Standort des Campus als Modell dienen und zur Nachahmung anregen, damit die regionale Wertschöpfung an möglichst vielen Orten erfolgen kann.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie unsere Netzwerkmanagerin:

Dr. Dorothée Dreher

Telefon: 06152/6680110

E-mail: dorothee.dreher@food-and-energy.gg